Was versteht man in der Homöopathie unter Unterdrückung oder Suppression?
Wenn der Begriff Unterdrückung oder Suppression in der Homöopathie verwendet wird, dann ist damit gemeint, das ein Symptom zum Schweigen gebracht wird, ohne das die eigentliche Krankheit, die dahinter steckt geheilt ist. Dem Körper wird durch eine unterdrückende Behandlung die Ausdrucksmöglichkeit der Krankheit genommen. Nach homöopathischer Sichtweise wird sich der Körper zwangsläufig irgendwann eine andere Ebene für den Ausdruck dieser Krankheit suchen müssen, wenn ein Symptom lediglich unterdrückt worden ist. Ein Beispiel wäre Asthma, welches in vielen Fällen kurz nach der Unterdrückung einer Hauterkrankung, wie Neurodermitis entsteht.
Homöopathen gehen davon aus, das sich der Organismus immer die Ausdrucksmöglichkeiten sucht, die ihn im Gesamten am wenigsten beeinträchtigen, daher kann Unterdrückung dazu führen, das sich Symptome nach einer Unterdrückung an einem lebenswichtigeren Organsystem manifestieren, wie schon das Beispiel der unterdrückten Neurodermitis verdeutlicht. wo sich die Erkrankung erst auf der Haut und dann in den Atemwegen ausdrückt.
© 2007
Heilpraktiker Philip Witt
Praxis für Klassische Homöopathie
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